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Schadensbegrenzung11.04.2015 Schadensbegrenzung
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Beginn: 19:30 UhrEnde: 22:00 Uhr
Kalender: Kino-VeranstaltungOrt: Frankfurter Straße 2, Gemünden
Leiter: 0Teilnehmer: Unbegrenzt

Schadensbegrenzung

Bericht in der Main-Post:

Ein Auftragsmörder wird durch Würzburg gejagt
Der Waldbrunner Moritz Mühleck wollte einen Actionthriller drehen und finanzierte ihn aus eigener Tasche

Nichts für sanfte Gemüter: In Moritz Mühlecks Actionthriller „Schadensbegrenzung“ geht es teilweise ordentlich zur Sache.
Hinter den Kulissen: Moritz Mühleck (rechts) gibt seinem Hauptdarsteller Volker Baumann letzte Anweisungen.

Mit beiden Händen drückt ein durchtrainierter Glatzkopf einen Mann auf den Tisch, schlägt auf ihn ein und reißt ihm die Maske vom Gesicht. Eine Platzwunde klafft über seinem Auge. Doch er befreit sich, springt dem muskulösen Mann auf den Rücken und würgt ihn. Blut rinnt, Fäuste fliegen – am Ende kommt sogar eine Kettensäge ins Spiel . . . Und das alles am helllichten Tag. Mitten in Würzburg.

Doch keine Sorge: Die Stadt am Main ist nicht über Nacht zu einem gefährlichen Pflaster geworden, in der sich Menschen fürchten müssen, durch die Straßen zu bummeln.

Die Szene stammt aus einem Film. „Schadensbegrenzung“, so lautet der Titel, spielt in einem fiktiven Würzburg. Er erzählt die Geschichte eines Auftragskillers, der bei einem Mord einen Fehler begeht. Als seine Auftraggeber und die Polizei Wind von der Sache bekommen, beginnt eine Verfolgungsjagd.

Als Actionthriller bezeichnet der Waldbrunner Moritz Mühlbeck den Streifen. Der 25-Jährige ist der Kopf hinter der Produktion. Drei Jahre arbeitet er daran, jetzt steckt er in den letzten Zügen, am 30. Oktober soll er fertig sein. „Wir sind dabei, die Special-Effects und Musik über die Szenen zu legen“, sagt der junge Mann aus Waldbrunn (Lkr. Würzburg). Das Besondere: Mühleck hat den Film aus eigener Tasche finanziert. Doch der Reihe nach.

Mühleck, der nicht nur Schauspieler und Regisseur, sondern auch Geschäftsführer der Firma VK Bodyfit ist, hat mit seiner Produktionsgruppe „buddy productions“ in den vergangenen Jahren Kurzfilme gedreht. Gezeigt wurden sie meist im kleineren Kreis. Nun war es für ihn an der Zeit für etwas Größeres. Er entschied sich für einen Actionthriller. „Ich finde, Kampfszenen und Actionszenen gehören zu den am schwersten filmbaren Sequenzen“, sagt er. Es sei nicht einfach, sie so zu zeigen, dass sie brutal und nicht lächerlich wirken. Um das hinzukriegen, holte er sich Stuntman Steffen Jung aus Würzburg ins Boot. Neben TV-Produktionen wie „SOKO Stuttgart“ oder „Lasko – Die Faust Gottes“ spielte er unter anderem bei Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ mit.

Dennoch: Man merkt den Szenen an, dass sie nicht das Niveau eines Hollywood-Blockbusters haben. Auch bei vielen Darstellern ist zu erkennen, dass sie sonst Theater spielen: Ihre Aussprache ist allzu deutlich und betont, beinahe übertrieben wirken ihre Gesten in manchen Sequenzen. Die Kameraführung und die Schnitte können durchaus mit größeren Produktionen mithalten. Ambitioniert ist wohl das Adjektiv, das den Film am besten beschreibt.

Eine Kritik, mit der Mühleck durchaus leben kann. „Einen Film mit der Qualität eines 400 Millionen Euro teuren ,Transformers‘ zu erwarten, das wäre verrückt. Unser Ziel war es zu zeigen, wie viel Qualität man mit dem geringsten Budget rausholen kann.“ 3000 Euro standen zur Verfügung. Geld, das Mühleck gespart hat. Wenn man es mit Produktionskosten anderer Filmen vergleicht, sei das ein Klacks, aber für einen Privatmenschen . . .

Mit einem so geringen Budget konnte Mühleck nicht zuletzt kalkulieren, weil die Schauspieler – viele von ihnen Darsteller auf hiesigen Theaterbühnen – auf Gage verzichteten. Auch Firmen unterstützen die Produktion. Beispielsweise stellte ein Autohaus ein Fahrzeug zur Verfügung. Und nicht zuletzt die Drehorte: „Eigene Sets zu bauen, ist viel zu teuer“, sagt Mühleck. Dennoch spielt der Film an vielen verschiedenen Orten in und um Würzburg. Der Würzburger „Schelmenkeller“, das Sommerhäuser Hotel „Ritter Jörg“ oder das Würzburger Bordell „El paradiso“ sind nur einige von ihnen. Sie wurden Mühleck meist umsonst zur Verfügung gestellt.

Trotz allem dauerte es seine Zeit, bis alle Drehorte organisiert, alle Drehtermine festgelegt und Drehgenehmigungen eingeholt waren. „Man musste die Leute ein bisschen nerven, bis alle Drehgenehmigungen da waren“, erzählt Mühleck. 50 Tage nahm der Dreh von „Schadensbegrenzung“ in Anspruch, drei Monate der Schnitt – der Rest ging für die Organisation und Planung drauf.

Und sie ist noch immer nicht fertig: Mühleck ist im Gespräch mit verschiedenen Kinos und plant, die Produktion beim Würzburger Filmwochenende einzuschicken. Noch ist das jedoch Zukunftsmusik. „Gerade bin ich auf der Suche nach einem Verleih“, erzählt Mühleck. Wenn er keinen findet, werde er die Kinos abklappern und den Film auf DVD und Blu-ray pressen lassen, sagt er und lacht. „Der Film ist mein Baby. Ich möchte dieses Baby in die Welt hinausschicken.“

(c) Sara Sophie Schmitt

Angelegt von Jürgen Sommerer am 17.03.2015 09:43
Der Klang des Herzens21.02.2015 Der Klang des Herzens
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Beginn: 19:00 UhrEnde: 23:00 Uhr
Kalender: Kino-VeranstaltungOrt: Gemünden
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Der Klang des Herzens

Der Klang des Herzens ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseurin Kirsten Sheridan aus dem Jahre 2007 mit Freddie Highmore, Keri Russell und Jonathan Rhys Meyers in den Hauptrollen.

Lyla Novacek, eine begabte Cellistin, und Louis Conelly, ein irischer Rockmusiker, lernen sich bei einer Party kennen und verbringen eine Nacht zusammen. Am nächsten Morgen trennen sie sich und verlieren einander aus den Augen. Doch die Nacht ist für beide nicht ohne Folgen: Lyla wird schwanger, Louis überwirft sich mit seinem Bruder und verlässt die Band. Nachdem Lyla einen Unfall hat, behauptet ihr ehrgeiziger Vater, der nur ihre Karriere im Sinn hat, dass das Kind bei dem Unfall gestorben ist. In Wahrheit hat er es aber zur Adoption freigegeben.

Elf Jahre später. In einem Waisenhaus lebt der musikalisch hochbegabte Evan Taylor, Lylas Sohn. Da er der Meinung ist, dass seine Eltern noch leben und ihn nicht freiwillig weggegeben haben, flieht er aus dem Waisenhaus und landet in New York. Dort trifft er auf den zwielichtigen Straßenmusiker „Wizard“ und dessen Kinderbande. Wizard nimmt Evan in die Gruppe auf und zwingt ihn, wie die anderen auch, als Straßenmusikant Geld zu verdienen. Evan nimmt den Künstlernamen August Rush an, um unerkannt zu bleiben und nicht ins Waisenhaus zurückgebracht zu werden.

Als Wizards Versteck von der Polizei gestürmt wird, werden Wizard und Evan getrennt, und Evan landet in einer Kirche. Der dortige Pastor erkennt Evans Begabung und meldet ihn auf der Juilliard School an. Hier überrascht Evan mit seiner Begabung, und man bietet ihm an, bei einem Konzert seine Komposition aufzuführen. Während der Proben findet ihn allerdings Wizard wieder. Da er Evans damit erpresst, seinen wahren Namen preiszugeben, kommt dieser wieder zu ihm.

Parallel dazu wird die Geschichte über das Leben seiner Eltern erzählt. Louis hat einen Bürojob, der ihn offenbar nicht ausfüllt. Bei einer Party kommt es zur Aussprache der beiden Brüder, und Louis steigt wieder in die Band ein. Gleichzeitig versucht er, Lyla zu finden. Diese arbeitet inzwischen als Musiklehrerin und hat ein Auftrittsangebot für das Konzert, auf dem auch Evan seine Komposition aufführen soll. Der Tod ihres Vaters und dessen Bekenntnis, dass er ihren Sohn weggegeben hat, führen dazu, dass sie das Angebot annimmt und nach New York fährt.

Auch Louis ist wegen eines Konzerts mit der alten Band in New York. Hier trifft er auf Evan, der wieder für Wizard musizieren muss. Beide unterhalten sich, erkennen einander aber nicht als Vater und Sohn. Unterdessen versucht Lyla ihr Glück beim New Yorker Jugendamt und findet schließlich ein Foto von Evan.

Auf dem Rückweg von seinem Konzert entdeckt Louis Lylas Namen auf einem Konzertplakat und verlässt den Wagen, um sie zu suchen. Unterdessen will Wizard Evan nicht auf das Konzert lassen, da er weiß, dass er den Jungen dann verlieren wird, aber Evan gelingt die Flucht, und er erreicht noch rechtzeitig das Konzert. Dort findet Louis Lyla, die wiederum in Evan ihren Sohn erkennt.

Angelegt von Jürgen Sommerer am 01.01.2015 15:26
Rehan Syed - „Fussissimo“ - von Django bis Tango24.01.2015 Rehan Syed - „Fussissimo“ - von Django bis Tango
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Beginn: 19:30 UhrEnde: 21:30 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2
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„Fussissimo“ - von Django bis Tango


Rehan Syed ist seit einem Jahrzehnt in der deutschen Gypsy Jazz Szene aktiv. 2011 hat er ein junges, kreatives Ensemble um sich gesammelt, das seitdem in Live-Clubs und auf Jazz-Festivals den Geist Django Reinhardts beschwört. Das Debut Album „Merci A Django“ war eine gelungene Hommage an den großen Meister und ist für die vier Musiker der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit.
Das Ensemble beschreitet nun auf seinem zweiten Album “Fussissimo“ und im aktuellen Programm neue Wege. Zwar sind das Flair und die Melancholie des Sinti Swing noch unverkennbar in den Eigenkompositionen Syeds präsent, doch zeigt der Virtuose mit deutsch - pakistanischen Wurzeln hier aufregende neue Facetten seiner Kunst: Mitreißende Rhythmen, halsbrecherische Solofahrten und Melodien, die einem noch lange nach dem Konzert im Ohr klingen. Die Musik ist bildhaft und voller Phantasie, sie entführt an magische Orte, von Paris über Lateinamerika bis in den Orient.
Rehan Syed (Sologitarre), Simon Ort (Kontrabass), Thomas Buffy (Geige) und Alex Bomba (Rhythmusgitarre) interpretieren ihr Repertoire als eine Mischung aus Jazz und Weltmusik, immer gespiegelt vor dem Hintergrund von Syeds kulturellen Wurzeln. Die akustische Musik des Ensembles emanzipiert sich von ihren Vorbildern und entwickelt dabei einen eigenen,
unverwechselbaren Charme, den man live gehört haben sollte.
Die Band begeisterte zuletzt unter anderem beim „Django-Reinhardt-Festival“ Hildesheim, „Django Festival“ Burgthann, „Int. Gypsy-Jazz-Festival“ Lahr, „Bayerischen Jazzweekend“ Regensburg, „Tollwood Festival“, München, „Umsonst&Draussen“ Würzburg, „Jazzfestival Heilbronn“, „Artbreit Kunstfest“, „Erdinger Jazztage“, „Creole Bayern“, „Summer Jazz Night“ Burghausen, „St. Georgen Swingt“ Bayreuth, Kleinkunstbühnen und Clubs.


Angelegt von Jürgen Sommerer am 18.10.2014 13:53Zuletzt bearbeitet von Jürgen Sommerer am 01.01.2015 15:27
Mein Freund Harvey17.01.2015 Mein Freund Harvey
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Beginn: 19:00 UhrEnde: 23:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2
Leiter: 1Teilnehmer: 0

Mein Freund Harvey

Mein Freund Harvey (im engl. Original Harvey ) ist eine Komödie in drei Akten von Mary Chase, die am 1. November 1944 im 48th Street Theatre in New York uraufgeführt wurde. Das Schauspiel, das die Autorin zunächst unter dem Titel The White Rabbit. A Comedy in Three Acts, Five Scenes (1943) veröffentlicht hatte, war sehr erfolgreich: Es lief etwas mehr als fünf Jahre am Broadway und erreichte 1775 Aufführungen. Das Stück wurde 1945 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

In Deutschland wurde das Stück erstmals im April 1950 im Renaissance-Theater in Berlin auf die Bühne gebracht; die deutsche Übertragung stammt von Alfred Polgar.

Besondere Berühmtheit erlangte das Stück durch Henry Kosters Verfilmung von 1950, Mein Freund Harvey mit James Stewart in der Hauptrolle. Es folgten weitere Verfilmungen der literarischen Vorlage, von denen mehrere in Deutschland entstanden. So übernahm etwa Heinz Rühmann die Hauptrolle in einer Fassung von 1970.

Als der liebenswert-schrullige Elwood P. Dowd auf einer Party seinen Freund Harvey vorstellt, einen Puka in Gestalt eines ungefähr zwei Meter großen, weißen, unsichtbaren Hasen, beschließt seine Schwester Veta, ihn in ein Sanatorium einweisen zu lassen, um die Familie vor weiteren Peinlichkeiten zu bewahren. Sie wird jedoch versehentlich selbst eingewiesen. Nachdem dieser Irrtum aufgeklärt worden ist, macht man sich auf die Suche nach Elwood und seinem unsichtbaren Freund. Elwood taucht im Sanatorium auf, um nach Harvey zu suchen, und schafft es, auf einige Ärzte Eindruck zu machen. Erst kurz vor der Injektion, die ihn wieder „normal“ machen soll, akzeptiert Veta den unsichtbaren Freund ihres Bruders.

Telefonische Platzreservierung unter Telefon 09351-3237 oder per Email: info@film-photo-ton.de

Angelegt von Jürgen Sommerer am 24.10.2014 19:19
Edgar und Irmi - Deutschland Achtung Baustelle10.01.2015 Edgar und Irmi - Deutschland Achtung Baustelle
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Beginn: 19:30 UhrEnde: 21:30 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2
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Fränkisches Polit-und Gesellschaftskabarett/ Satire  mit Edgar und Irmi

Die fränkische Rhön, liebliches Land im Herzen Deutschlands. Grüne Wälder, sanfte Berge, schwarze Wähler. Von dort,  einem kleinen, beschaulichen Dorf namens Stockheim, wo die Welt noch scheinbar in Ordnung ist, berichten Edgar und Irmi, ein fränkisches  Ehepaar über die lokalen und weltpolitischen Ereignisse. In gnadenloser Offenheit kommen menschliche, gesellschaftliche und politische Abgründe auf den Tisch. In ihrem aktuellen Programm: Deutschland, Achtung Baustelle wird der Kabarettbesucher  mit vielen harten Fakten konfrontiert.

Anspruchsvolles , hintergründiges und  polemisch provokantes Kabarett, das den grauen Zellen  einiges abverlangt. Brisante Themen wie die aktuelle politische Lage,  Moral in Deutschland,  Schwachsinn im Fernsehen, der Kampf zwischen Islam und Katholizismus, Einblicke in die bayerische Filzwirtschaft, Auswüchse ökologischen Denkens, die VHS, letztes Refugium für die kulturell und menschlich unterforderte Frau, hyperaktive Rentner und das nervenaufreibende Shoppen in Deutschlands größtem Psychotherapiezentrum für Frauen, bei Ikea werden kabarettistisch, satirisch und musikalisch  aufgearbeitet. Vorabinfos unter www.edgarundirmi.de

Angelegt von Jürgen Sommerer am 18.10.2014 13:49Zuletzt bearbeitet von Jürgen Sommerer am 01.01.2015 15:27
Der Engel mit dem Saitenspiel30.12.2014 Der Engel mit dem Saitenspiel
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Beginn: 19:00 UhrEnde: 23:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2

Der Engel mit dem Saitenspiel

Silvester in den Alpen: Nach einem heftigen Streit mit seiner Freundin, der Opernsängerin Vera Schellhorn, begibt sich Flügelbauer Achim Strengholt allein auf eine einsame Berghütte. Dort trifft er auf eine junge Frau und obwohl sich beide zunächst streiten, verbringen sie doch Silvester und schließlich die Nacht miteinander. Am nächsten Morgen wollen sie, obwohl sie dem anderen gegenüber sogar den Namen verschwiegen haben, verliebt gemeinsam nach Innsbruck fahren, wobei Achim noch sein Gepäck vom Hotel holen muss. Die junge Frau trägt einen geschnitzten „Engel mit dem Saitenspiel“ bei sich, den Achim bei einem Holzschnitzer erworben und ihr geschenkt hat. Auf dem Bahnhof verfehlen sich beide.

Monate später lebt Susanne – so der Name der jungen Frau – allein in München. Sie verdient sich ihr Geld mit kleinen Arbeiten im Antiquitätenladen von Dr. Thomas Weinzierl, der in sie verliebt ist und sie gerne heiraten würde. Susanne jedoch lebt in der Erinnerung an den Mann von der Almhütte, zumal sie erfährt, dass sie von ihm schwanger ist. Sie verkauft Thomas die Engelsfigur, der sie in seinem Laden als unverkäuflich ausstellt.

Ein Jahr später ist Susanne Mutter eines Jungen und feste Arbeitskraft bei Thomas. Von ihm, wie auch vom Architekten Bernhard Zoller wird sie umworben, lehnt jedoch die Anträge beider Männer ab. Was sie nicht weiß ist, dass Achim der beste Freund von Bernhard und Thomas ist. Zudem steht er kurz vor der Heirat mit Vera, die nun im Laden von Thomas erscheint und von Susanne ein besonderes Geschenk für ihren Verlobten will. Susanne verkauft ihr die Engelsfigur. Achim wiederum erkennt den Engel sofort und macht sich auf den Weg in das Antiquitätengeschäft, wo er Susanne endlich wiedersieht. Wenig später eröffnet sie ihm auf seiner Verlobungsfeier, dass sie ein Kind von ihm habe. Achim ordnet sein Leben neu und heiratet Susanne. Der geht es nach all der Zeit jedoch vorrangig darum, ihrem Sohn den Nachnamen seines Vaters zu geben und so reicht sie kurz nach der Trauung bereits die Scheidung ein. Vor allem will sie Vera nicht ihren eigentlichen Verlobten wegnehmen. Die jedoch erkennt, dass sich Susanne und Achim wirklich lieben.

Als Achim vor der Kälte seiner Frau wieder in die Skihütte in den Alpen gereist ist, vergisst diese ihren Stolz und fährt ihm nach. Sie wiederholen den Moment ihres ersten Wiedersehens mit vertauschten Rollen, da Achim nun der erste in der Skihütte ist. Sie erkennen, dass sie damals beide am Bahnhof waren, nur an unterschiedlichen Stationen aufeinander gewartet haben. Als der Postillon das neue Jahr ankündigt, liegen sich schließlich beide in den Armen.

Telefonische Platzreservierung unter Tel. 09351-3237 oder per Mail: info@film-photo-ton.de

 

Angelegt von Jürgen Sommerer am 24.10.2014 19:10
Tiefblau - Johanna Holembowski22.11.2014 Tiefblau - Johanna Holembowski
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Beginn: 19:30 UhrEnde: 22:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2
Leiter: 1Teilnehmer: 0

Johanna Holembowski

Tiefblau

Die Schauspielerin und Liedermacherin kreiert mit ihren Texten ein einzigartiges Schau- und Hörspiel, welches den Zuschauer auf eine tief bewegende Reise in die eigene Gefühlswelt mitnimmt - erschütternd und faszinierend zugleich!

 

Die Geschichte

Das Herz eines Kriegers, dessen Liebe einst der blauen Königin galt, liegt gespalten auf dem Meeresgrund. Als er noch ein Junge war, ist ihm die wunderschöne Frau am Strand erschienen und hat ihm eine blaue Blume geschenkt. Nun ist er geplagt von der Annahme, dass sie seinen Vater getötet haben soll. Hätte er doch auf ihn gehört! Stets hat ihn sein Vater gewarnt vor der Unbekannten aus dem Meer! Was soll er nun glauben, wem kann er vertrauen? Er begibt sich auf eine gefährliche Reise, auf der Suche nach Wahrheit. Wird er seinen Vater finden? Wird die blaue Königin ihn retten? Oder wird sie ihn gleich des Vaters Schicksal verschlingen?

 

 

Der Aufbau

Bei der Aufführung von "Tiefblau" erschafft Johanna Holembowski ein sich wandelndes Klang-, Wort- und Stimmungsfeld, in dem der Zuschauer wie von einer Welle durch den Abend getragen wird. Dieses Feld entsteht durch eine Kombination aus ihren selbstgeschriebenen und live dargebotenen Liedern und Texten, die sie mit dem Piano spielerisch begleitet und mit ihrer Schauspielkunst ausmalt. Sie spielt Krieger, Vater und blaue Königin und lässt die unterschiedlichen Charaktere miteinander agieren und verschmelzen.

 

"Weite" von Deva Noori Lehmann "Weite" von Deva Noori Lehmann

Die Thematik

Im Stück Tiefblau geht es um den fortwährenden Geschlechterkampf zwischen Mann und Frau. Die Frauen fordern Gleichberechtigung. Aber wie kann das passieren, wenn Mann und Frau so gar nicht gleich sind und unterschiedliche Qualitäten sie bestimmen und ausmachen? Die Hauptfigur, der Krieger, trägt diesen Kampf in sich fort. Der Kampf zwischen dem Vater und der blauen Königin. Er liebt beide: Seinen Vater, ein Karrieremann, der ihm ein großes Vorbild war und ihm Sicherheit und Mut schenkte; die blaue Königin, eine wunderschöne, geheimnisvolle Frau aus dem Meer, die ihm die Welt der unbegrenzten Phantasie eröffnete. In dem Krieger entsteht eine Spaltung. Er weiß nicht, welchen Glaubenssätzen er folgen soll. Vertrauen gegen Vernunft? Auch unsere Gesellschaft weißt nicht, was richtig oder falsch ist! Dem Herzen folgen oder dem Verstand? J. Holembowski zeigt auf, dass beide Wege nicht ohne Hindernisse zu meistern sind und deutet auf den Mittelweg - hin zur Balance zwischen vernunftlosem und zwanghaft kontrolliertem Handeln. Doch letztendlich bleibt einem Jeden die Entscheidung selbst überlassen. So wird der Krieger in „Tiefblau“ vor die großen Lebensfragen gestellt: Wer bin ich? Und wer will ich sein, wenn ich von Neuem beginnen könnte? Würde ich das Spiel weiterspielen?

"Das Schauspiel auf der Theater- und Lebensbühne öffnet Herz und Seele des Zuhörers – lebendig, präsent und authentisch. In Mimik und Gestik gelingt der Akteurin vortrefflich die Auseinandersetzung mit der eigenen Gefühlswelt und die des Zuhörers. (...) Die „Blaue Stimmung“ aus Klangfarben und imaginären Bildern über 80 Minuten erntet große Zustimmung und ebensolchen Beifall. Beides hochverdient für eine tief bewegende Reise ins Innere, die man nicht alle Tage erlebt." (Mainpost)

 

Angelegt von Jürgen Sommerer am 24.10.2014 19:15
Kirschblüten-Hanami15.11.2014 Kirschblüten-Hanami
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Beginn: 19:00 UhrEnde: 23:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden, Frankfurter Straße 2
Leiter: 1Teilnehmer: 4

Kirschblüten-Hanami

Trudi und Rudi Angermeier leben zurückgezogen im ländlichen Schongau. Trudi erfährt nach einer ärztlichen Untersuchung, dass ihr Ehemann schwer krank ist und nicht mehr lange zu leben hat. Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und den Rat zu befolgen. Sie überredet Rudi, mit ihr einige ihrer Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Dort angekommen stellen die beiden jedoch fest, dass ihre Kinder mit ihrem eigenen Leben so beschäftigt sind, dass sie sich nicht um die Eltern kümmern.

Sie beschließen daraufhin, an die Ostsee zu fahren. Dort stirbt Trudi unerwartet. Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter erfährt, dass Trudi eigene Lebenspläne ihm zuliebe aufgegeben hatte, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen.

Rudi versucht, Trudis versäumtes Leben nachzuholen. Da ihre heimliche Leidenschaft Japan und dem japanischen Ausdruckstanz Butoh galt, reist Rudi zu seinem in Tokio arbeitenden Sohn Karl und zieht in dessen Wohnung ein. Karl ist von der Situation aber bald überfordert und wünscht seinen Vater wieder fort. Da lernt Rudi zur Zeit der Kirschblüte in einem Park die junge Japanerin Yu kennen, die ihm auffällt, weil sie dort täglich den Butoh tanzt. Yu lebt in einem Zelt, hat erst vor einem Jahr ihre Mutter verloren, kann Rudis Situation gut nachvollziehen und hilft ihm, sich in der Großstadt zurechtzufinden. Trotz sprachlicher Verständigungsprobleme und großer kultureller Unterschiede verstehen sich die beiden bald sehr gut.

Da Trudi gern den heiligen Berg Fuji gesehen hätte, überredet Rudi seine neue Freundin, mit ihm dorthin zu fahren. Der Berggipfel liegt jedoch hinter einer dichten Wolkendecke, und so beziehen die beiden ein Zimmer in einer traditionellen Pension an einem See und warten tagelang auf besseres Wetter. Rudis Gesundheitszustand verschlechtert sich. Als er eines Nachts erwacht und vor die Tür tritt, liegt der Fuji wolkenfrei im hellen Mondlicht. Rudi zieht die Kleider seiner Frau an, schminkt sich wie eine japanische Tänzerin und beginnt, am Seeufer die langsamen Bewegungen des Butoh nachzuahmen. In einer Vision erscheint ihm seine verstorbene Frau, nimmt ihn bei den Händen, und beide vereinen sich zum gemeinsamen Tanz vor der erhabenen Kulisse von Wasser und Berg.

Als Yu am folgenden Morgen Rudis leeres Bett sieht und nach ihm sucht, entdeckt sie ihn tot am Ufer des Sees. In seinem Gepäck findet sich ein großer Briefumschlag („For You, Yu“), in dem Rudi ihr seine gesamten Ersparnisse hinterlassen hat.

Zwei kontrastierende Szenen beschließen den Film: einerseits die Feuerbestattung Rudis in Japan, bei der sein Sohn Karl und Yu in einer feierlichen Zeremonie die in der Asche verbliebenen Knochenreste mit Stäbchen in eine japanische Urne legen; andererseits das von völligem Unverständnis geprägte Tischgespräch seiner übrigen Kinder in Deutschland, die sich über den kauzigen Vater und sein skandalöses Faible für Trudis Kleider und die Freundschaft zu der jungen Frau empören.

Angelegt von Jürgen Sommerer am 24.10.2014 18:57
Konzert mit "Con Moto"18.10.2014 Konzert mit "Con Moto"
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Beginn: 19:00 UhrEnde: 22:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Gemünden
Leiter: 1Teilnehmer: 2

Wie schon im Vorjahr, ein klassisches Konzert mit der Gruppe "Con Moto"

Angelegt von Jürgen Sommerer am 23.05.2014 16:19
Konzert und Tanz mit Irronymus Bock12.10.2014 Konzert und Tanz mit Irronymus Bock
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Beginn: 18:00 UhrEnde: 22:00 Uhr
Kalender: AllgemeinOrt: Huttenschloß

Wie im letzten Jahr! Konzert und Tanz mit Irronymus Bock. Wir freuen uns wieder auf Christel West und Ange Hauck.

Angelegt von Jürgen Sommerer am 01.04.2014 14:15
 

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